Es ist so dunkel, dass weder Boden noch Wände zu sehen sind. Nebel wabert durch den endlosen Raum. Aus irgendeinem Grund hat Marie keine Schuhe an. Barfuß tapert sie nach rechts und links. Angst hat sie keine, aber ungewöhnlich ist diese Situation schon. Eigentlich ist hier gar nichts. Sollte dies nicht die ideale Situation sein um nachzudenken? Keine Chance. Irgendetwas treibt sie weiter und weiter in die Schwärze. Plötzlich steht sie in einem Einkaufszentrum. Jetzt fällt Marie auf, dass sie nicht nur barfuß ist, sie hat auch nur ihren Schlafanzug an. Bevor sie rot werden kann, entdeckt sie eine Gruppe Menschen, die sie kennt. Aber was macht ihre beste Freundin mit dem Typen da? Das ist doch der süße Barkeeper auf den Marie steht! Marie will laut brüllend quer durch den Raum rennen und ihrer Freundin die Leviten lesen. Doch gerade in diesem Moment bemerkt sie die Verfolger hinter sich. Marie rennt zwischen hochhaus-großen Ameisenbauten. Es sieht alles friedlich aus, aber Marie kann die Bedrohung spüren. Sie duckt sich hinter Säulen und geht den fremdartigen Wesen aus dem Weg. Jetzt ist ihr klar: Die Menschheit wurde von den Erbauern dieser Monstren versklavt. Marie will die Menschen retten und arbeitet daher zusammen mit ihren engsten Freunden im Untergrund an Befreiung und Revolution… Der Wecker beginnt zu schrillen. „Schon wieder nur ein Traum“, denkt sich Marie. Es ist ein so gutes Gefühl, eine Heldin zu sein. Anstelle von Mülltrennung wäre es doch viel aufregender wie Will Smith die gesamte Menschheit auf einen Schlag vor der Bedrohung aus dem All zu retten. Aber was solls, auch die kleinen Gesten helfen den Planeten zu retten.
29. Januar 2011
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